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News aus der Welt der Jugendlichen
Immer mehr junge Menschen werden Gewalttäter
Haris Brnicanin am 06.09.2006 um 20:06 (UTC) | | In Baden-Württemberg werden immer mehr junge Menschen wegen Gewalt-Kriminalität verurteilt. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. Das teilte Justizminister Ulrich Goll (FDP) mit.
Bei den Heranwachsenden zwischen 18 und 21 Jahren sind in den vergangenen zehn Jahren 69 Prozent mehr wegen Gewaltvergehen verurteilt worden. Bei den Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren waren es 58 Prozent mehr. Bei den Erwachsenen liegt der Anstieg in diesem Zeitraum bei 21 Prozent. Zu den Gewaltvergehen zählen gefährliche und schwere Körperverletzung, Raub, Mord und Totschlag.
Goll warnte allerdings davor, die Jugendlichen abzuwerten. Die heutige Jugend sei nicht schlechter als die Jugend vorher. Sie sei aber anderen Gefährdungen ausgesetzt, wie beispielsweise einer zunehmenden Anzahl von Gewaltdarstellungen. Zudem sei die Gesellschaft in diesem Bereich sensibler geworden, so dass mehr Taten verfolgt würden.
Höchststand von Verurteilungen wegen Gewaltdelikten
Insgesamt gingen die Schuldsprüche vor den Gerichten in Baden-Württemberg seit 2001 erstmals wieder leicht zurück, gaben die Statistiker weiter an. Demnach wurden im vergangenen Jahr 124.640 und damit 656 Menschen weniger rechtskräftig verurteilt als im Jahr 2004. Die Zahl der wegen Gewaltdelikten Verurteilten sei dagegen 2005 um drei Prozent auf rund 5.180 und damit auf einen neuen Höchststand gestiegen.
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Zivilcourage: Durchs Feuer gegangen
Alexander Schulte am 06.09.2006 um 20:02 (UTC) | | Erneut ehrte die Stadt sechs Bürger, weil sie hin- statt wegsahen und so anderen teilweise sehr mutig aus der Patsche halfen.
Düsseldorf. Sechs neue Beispiele für couragiertes Eingreifen. Für "Handeln statt Weggucken", wie die 1999 ins Leben gerufene Kampagne der Stadt heißt. 59 Düsseldorfer wurden bislang mit der silbernen Ehrennadel und einem Bildband ausgezeichnet, weil sie nicht wegsahen oder weghörten, als jemand in Gefahr war.
Mit den Worten "Wir sind stolz auf sie", gratulierte Oberbürgermeister Erwin am Mittwoch dem Sextett.
Zum Beispiel Hayrettin Emir. Der 41-Jährige war im Januar bei Freunden am Kündgensweg, als er im Nachbarhaus Hilferufe hörte es brannte. "Erst `mal haben wir alle Leute aus dem Haus geschellt, aber die Hilferufe hörten nicht auf", erinnert sich Emir. Also sprang er in die oberen Etagen, drang mit Gewalt in die Wohnung ein, aus der die Laute kamen, und fand einen Mann in den Flammen eingeschlossen.
Für den ging er buchstäblich durchs Feuer und befreite ihn: "Ich hatte danach eine Rauchvergiftung und angesengte Haare."
Weniger folgenreich, aber auch mutig die anderen Einsätze. Dennis Hoock stellte mit seinem Labrador-Schäferhund Robin im März zwei junge Handtaschenräuber. "Die gaben vor allem aus Respekt vor Robin auf der ist aber auch groß."
Axel Meyer (46) vereitelte im Juli 2005 einen Diebstahl aus einer Wohnung an der Grafenberger Allee. Dabei verfolgte er den Täter und konnte ihm den geklauten Rucksack entreißen obwohl Meyer an einer Herzerkrankung leidet.
Dieter Franke (58) wiederum erwischte im Januar zwei Einbrecherinnen auf frischer Tat. Als ihn eine der Frauen im Hausflur per Schraubenzieher bedrohte, stellte er sie mit einem Schneeschieber kalt, bis die Polizei kam. Einen Jugendlichen, der im März auf der Friedrichstraße einer alten Dame die Handtasche entriss, verfolgte Tim Robert Peterhänsel bis zum Florapark, wo er ihn stoppte.
Als aufmerksamer Spaziergänger entpuppte sich Manfred Erlacher (41). Ihm fiel ein Mann auf, der im Oktober 2005 an der Alexanderstraße durchs Fenster in eine Wohnung stieg. Von waghalsigen Manövern sah er ab und rief ganz schlicht die Polizei. Das reichte zur Festnahme.
31.08.06 | | |
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